Einladung zum Feierabendanlass mit unserer
Kontaktperson Rahim Sall aus dem Senegal

Nach einem pandemie-bedingten Unterbruch von drei Jahren ist unsere senegalesische Kontaktperson Rahim Sall im Juli 2022 für einige Tage bei uns in der Schweiz.

 

Wir möchten die Gelegenheit wiederum nutzen und laden euch ein zu einem weiteren

 

Firobed-Bier mit Wurst-Brötletä

Freitag-Abend, 22. Juli 2022

ab 18.00 Uhr, Gäbrishütte, Gais AR

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In locker Atmosphäre könnt ihr eine Wurst geniessen und mit Rahim über Aktuelles im Senegal, Entwicklungs-Zusammenarbeit in seinem Land und über unser Projekte diskutieren. Er gibt gerne Auskunft und spricht gut Deutsch.

 

Wir hoffen auf schönes Sommerwetter und würden uns freuen, euch am 22. Juli 2022 begrüssen zu dürfen.

 

Damit wir in etwa wissen, wie viele Personen kommen, bitten wir euch um ein kurzes Feedback bis 19. Juli 2022 an Anita Gmür (Tel. 079 433 50 27) oder Walter Burgermeister (Tel. 079 446 57 20)

 

Auf dem offiziellen Parkplatz der Gäbrishütte hat es nur für wenige Autos Parkplätze. Wir organisieren deshalb einen Shutledienst ab dem Parkplatz bei der Klinik Gais (Treffpunkt 17.45 Uhr).

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Mitgliederversammlung vom 26. März 2022

Am 26. März 2022 durfte unser Verein seine diesjährige Mitgliederversammlung durchführen.

Die Hauptversammlung wurde von zahlreichen Mitgliedern besucht. Der Vereinsvorstand bedankt sich an dieser Stelle bei den VersammlungsteilnehmerInnen nochmals für ihr Erscheinen und das damit gezeigte Interesse.

 

Trotz der teilweise widrigen Umstände im Zusammenhang mit dem Coronavirus konnte an der Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückgeblickt werden. Der von der Vereinspräsidentin Anita Gmür an der Versammlung präsentierte Jahresbericht kann nachfolgend als PDF-Datei heruntergeladen werden.
 

Jahresbericht 2021

Bericht im St. Galler Tagblatt:
«Eine einmalige Erfahrung»: Vier Mitarbeiter der Streule + Alder AG
in Rorschach reparierten ein Spitaldach in Senegal

 (6. März 2022)

Der Vorstand

Senegalhilfe.ch

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Remo Schlegel, Uwe Schoppe, Patrick Spiess und Jannik Streule (von links nach rechts) reisten für zehn Tage nach Senegal.

Zehn Tage verbrachten Patrick Spiess, Jannik Streule, Uwe Schoppe und Remo Schlegel in Westafrika. Die vier Mitarbeiter der Streule + Alder AG in Rorschach sanierten dort ein kaputtes Dach einer Geburtenstation. Patrick Spiess sagt: «Wir sind als Arbeitskollegen gegangen und als Freunde zurückgekehrt.»

Bericht im St. Galler Tagblatt

Das St. Galler Tagblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 6. März 2022 über den Arbeitsaufenthalt der vier Mitarbeiter der Firma Streule + Alder im Senegal. Der Bericht kann unter folgendem Link nachgelesen werden:

 

https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/hilfsprojekt-eine-einmalige-erfahrung-vier-mitarbeiter-der-streule-alder-ag-in-rorschach-reparierten-ein-spitaldach-in-senegal-ld.2257600

Der Vereinsvorstand bedankt sich bei der Firma Streule + Alder für das grosse Engagement und die hervorragende Arbeit ihrer vier Mitarbeitenden zugunsten der Bevölkerung im Senegal.

Bericht über die Projektreise in den Senegal
im November 2021 (5. Dezember
 2021)
Teilnehmer: Anita Gmür und Walter Burgermeister

Obwohl die eigentliche Regenzeit im Senegal spätestens im Oktober endet, waren wir bei unserer Ankunft überrascht, dass die Landschaft doch noch sehr grün war. Ursache dürft ein letzter Regen ungefähr zwei Wochen vor unserer Anreise gewesen sein.

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Aber in den zwei Wochen unseres Aufenthalts hat sich die Situation schnell verschlechtert; die Landschaft war deutlich brauner. Gegen Ende Dezember dürfte alles wieder vertrocknet und staubig sein, und alles wartet auf den nächsten Regen, wenn es gut geht im Juli nächsten Jahres…

 

Fazit unseres Arbeitsaufenthaltes:

 

Grundsätzlich haben wir verschiedentlich (besonders aber bei unserer Krankenstation in Ngoye) gemerkt, dass wir mehr als 2 Jahre nicht mehr vor Ort sein konnten. Das «laisse faire» haben wir in manchen Situationen zu spüren bekommen.

 

Die Ziele bei unserem Projekt «Förderung der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen» haben wir erreicht. Wir konnten mit praktisch allen Geförderten über ihre schulische und persönliche Situation reden und wenn notwendig, kurzfristig helfen. Die Schulgelder der Jugendlichen, die diesen Herbst das neue Schuljahr begonnen haben, konnten wir den Ausbildungsstätten bezahlen.

Bei «unserer» Krankenstation Ngoye waren unsere Eindrücke widersprüchlich: Die Bauetappe III (Apotheke und neuer Aufenthaltsraum) ist fertig. Die Gebäude sind bezogen worden. Hingegen negativ aufgefallen ist uns die Unordnung im ganzen Areal und die schlechte Sauberkeit, vor allem in der medizinischen Abteilung (bloc medecin). Hier erwarten wir von den Verantwortlichen erhebliche Verbesserungen.

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Der Reihe nach:

 

Förderung der beruflichen Ausbildung Jugendlicher:

Die Treffen mit fast allen Geförderten hat uns viel Zeit in Anspruch genommen. Anita hat sich die Mühe genommen, drei Tage in Dakar zu verbringen, um die Jugendlichen, die in der Hauptstadt studieren und auch dort wohnen, zu treffen. Die Administrationen der Schulen und Universitäten sind unterschiedlich besetzt; teilweise war es wegen der überbordenden Bürokratie (vornehm ausgedrückt) mühsam, die notwendigen Schulgelder zu bezahlen.

Von den Ausbildungsstätten in Thiès, die wir bisher noch nicht kannten, waren wir beeindruckt: es wird überall seriös mit den Auszubildenden gearbeitet.

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Für eine junge Mutter, die in Dakar «Recht» studiert und die wir seit diesem Herbst fördern, konnten wir kurzfristig ihre 5jährige Tochter einen Kindergarten-Platz finden. Ein Paar aus St. Gallen hat sich spontan erklärt, deren Schulgeld für das laufende Schuljahr zu sponsoren. Im Gegenzug haben wir der Leiterin der Garderie zugesichert, dass wir uns um die Finanzierung des defekten Dachs kümmern (siehe unsere Aktion «Kindergarten-Dach-Erneuerung auf unserer Website www.senegalhilfe.ch).

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Krankenstation Ngoye:

 

Die Renovation und Erweiterung der stationseigenen Apotheke sowie der neu gebaute Aufenthaltsraum für Begleitpersonen der Geburtenabteilung (Grossmütter-Raum) sind abgeschlossen. Die Räume sind einfach aber zweckmässig. Das Personal verdankte unser Engagement; wir geben den Dank gerne an unseren Sponsor, dem Kath. Konfessionsteil St. Gallen weiter.

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Mehr Bauchweh haben uns die Unordnung in der ganzen Krankenstation und die nicht vorhandene Sauberkeit, vor allem im bloc medecin bereitet. Ausserplanmässig sind wir am zweitletzten Tag unseres Aufenthalts nochmals nach Ngoye gefahren (80km) um das Thema mit den Verantwortlichen ein zweites Mal zu besprechen. Wir haben eine Unterredung mit dem zuständigen Bürgermeister verlangt und ihm unseren Standpunkt erläutert. Er hat versprochen, sich persönlich für eine Verbesserung der Situation zu engagieren. Aber wo in aller Welt kann man den Politikern trauen, dass sie ihre Versprechen einhalten….

Aber wir bleiben dran!

Bei einem Treffen mit Vertretern des deutschen Hilfswerks «hilfe-fuer-senegal» haben wir die Bewilligung erhalten, dass «unsere» Krankenstation deren sortierten Müll zu dem von den Deutschen erstellten Verbrennungsofen im nahegelegenen Khombole bringen kann. Herzlichen Dank dafür. Man kann damit zwar nicht den Senegal oder die Welt retten, aber jede Initiative für eine bessere Abfall-Entsorgung im Senegal hilft. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

 

Nach den für uns eher mühsamen Besuchen in Ngoye machten wir einen kurzen Abstecher in die nicht weit entfernte Schule in Ngascop, um mit der uns befreundeten Lehrerschaft das Mittagessen einzunehmen. Unsere Stimmung hellte sich schnell auf!

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Beim ersten Mal haben wir auch noch Familien, die wir schon lange unterstützen, besucht.

Für eine junge Mutter, die in Dakar «Recht» studiert und die wir seit diesem Herbst fördern, konnten wir kurzfristig ihre 5jährige Tochter einen Kindergarten-Platz finden. Ein Paar aus St. Gallen hat sich spontan erklärt, deren Schulgeld für das laufende Schuljahr zu sponsoren. Im Gegenzug haben wir der Leiterin der Garderie zugesichert, dass wir uns um die Finanzierung des defekten Dachs kümmern (siehe unsere Aktion «Kindergarten-Dach-Erneuerung auf unserer Website www.senegalhilfe.ch).

 

Ein kurzer Abstecher haben wir ins Dorf Batar gemacht um die dortige Krankenstation zu besuchen. Wir haben dort vor einiger Zeit Krankenbetten und übriges Sanitätsmaterial aus unserem 2. Container bringen lassen.

Überrascht waren wir von der guten Ordnung und Sauberkeit in dieser Krankenstation.

«Es geht also doch», es kommt immer auf die Leitung an.

 

Einzelmassnahmen:

 

Nebst Reisspenden für Bedürftige auf dem Land haben wir – um ein Beispiel zu nennen – uns um ein Mädchen mit kranken Füssen gekümmert:

Im Frühjahr 21 hat uns eine Anfrage um Hilfe für das Mädchen Ndeye Faye erreicht. Sie wohnt 1 ½ Autofahr-Stunden von Thies entfernt in einem ärmeren Dorf auf dem Land. Ihr Schulweg führt über Sandwege rund 45 Minuten zum nächstgelegenen Dorf.  Und das mit ihren kranken Füssen. Der Zustand ihrer kranken Füsse hat uns schockiert. Sr. Madeleine hat sich um sie gekümmert und Pflege/Medikamente/Salben organisiert. Bei unserem Besuch haben wir feststellen dürfen, wie sehr sich der Zustand ihrer Füsse gebessert hat. Aber sie ist ihr Leben lang auf Salben und Medikamente angewiesen.

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Einer Fussballmannschaft konnten wir ein vollständiges Tenue mit Leibchen, Hosen und Socken übergeben. Gespendet vom Fussballverein Gossau SG. (Foto folgt.)

 

Den mitgebrachten Laptop einer Spenderin durften wir ihrem « Patensohn» übergeben.

 

Ein Ehepaar aus der Schweiz hat uns Geld gegeben, damit wir für die Krankenschwester, deren Ausbildung sie finanzieren, zusätzliche Fachbücher kaufen konnten.

 

Eine Patissière, welche die Prüfung mit Erfolg abgeschlossen hat, wurde von ihrer Förderin mit Backutensilien belohnt.

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Corona:

Während unseres Aufenthalts wurden wir aus der Schweiz verschiedentlich nach der Corona-Situation im Senegal gefragt: Covid19 ist praktisch kein Thema im Land. Lediglich in den Einkaufszentren der grossen französischen Ladenketten wie Carefour in der Stadt Thiès und im Gottesdienst musste eine Maske getragen werden. Wir waren froh, wenigstens zwei Wochen das «C»-Wort nicht zu hören.

 

Zum Schluss:

 Ein grosses MERCI all unseren Bekannten vor Ort, die für unseren Verein arbeiten und unsere Arbeit vor Ort erleichterten. Ohne sie hätten wir nie so viel Arbeit in dieser kurzen Zeit erledigen können. Besonders danken möchten wir Rahim mit seinem Personal, Pascal, Sr. Marguerite und Sr. Madeleine.

Danke auch an unsere bayrischen Freunde von «Wasser für Senegal», dass wir ihr Vereinshaus wiederum als unser Hotel und Stützpunkt benützen durften.

Herzlichen Dank aber auch an alle Mitglieder und Sponsoren unseres Vereins. Ohne ihre Unterstützung wäre es uns nicht möglich, als doch kleiner Verein so viel im Senegal zu helfen. Bleiben Sie bitte weiterhin an unserer Seite.

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Zwei kleinere Bauvorhaben in der Krankenstation Ngoye (16. Februar 2021)

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Nachdem wir die Finanzierung sicherstellen konnten, hat der Vereinsvorstand Mitte Januar 21 beschlossen, die nachfolgenden Vorhaben wiederum an die Firma EDC Thiès zu vergeben. Sie hat für uns den Neubau der Geburtenstation und die Renovation des Blocs medicin gemacht.

A) Renovation und Ausbau der stationseigenen Apotheke:

Die Patienten/Innen der Krankenstation haben die Möglichkeit, nach medizinischer Konsultation, in der stationseigenen Apotheke die notwendigen Medikamente zu kaufen. Das Gebäude selbst ist – trotz eines kürzlich vorgenommenen Fassadenanstrichs – im schlechten Zustand. Eine Renovation ist notwendig. Die Platzverhältnisse sind eng, dadurch sind die Arbeitsabläufe schwierig.

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Plan EDC Apotheke

Mit den Bauarbeiten wurde inzwischen begonnen. Von unserer örtlichen Kontaktperson haben wir Fotos vom Baufortschritt erhalten:

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A) Bau eines Aufenthalts- und Schlafraums für Begleitpersonen der Geburtenabteilung

Es ist im Senegal üblich, dass die jungen Mütter bei der Geburt durch jemanden begleitet werden. Hauptsächlich ist es die Mutter der Gebärenden. Der Aufenthalt in der Geburtenabteilung ist – sofern keine Komplikationen auftreten – auf 24 Stunden beschränkt. Die Begleitperson ist zuständig für die Verpflegung, da in der Station keine Küche geführt wird. Die Grossmütter halten sich tagsüber meistens in der Maternité oder auf einem Platz im Freien unter einem schattenspendenden Baum auf. Nachts wird auch dort geschlafen. Während der Regenzeit ist das äusserst unangenehm. Anlässlich der Einweihung des Neubaus im Oktober 2019 haben uns die Grossmütter auch von den vielen Moskitos unter dem Baum und der damit verbunden Malaria-Gefahr berichtet.

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Auch hier sind wir vom aktuellen Baufortschritt überrascht:

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Aktion Geburtsurkunde in der Gemeinde Ngoye (11. Februar 2021)
 

Eine Geburtsurkunde wird im Senegal bei verschiedenen Gelegenheiten gebraucht, unter anderem auch für die Absolvierung einer beruflichen Ausbildung.

 

Im Gegensatz zu uns in der Schweiz wird ein Neugeborenes nicht automatisch bei der Gemeinde im Geburtenregister eingetragen. Die Eltern müssen sich bei der Gemeinde um einen Eintrag kümmern und eine geringe Eintragungsgebühr bezahlen. Weil die Geburtenstation und die Gemeindeverwaltung in Ngoye nur durch die Hauptsstrasse getrennt sind, wäre es an und für sich ein Leichtes, dass die Eltern beim Verlassen der Maternité durch Mutter und Kind sich um den Eintrag ins Geburtenregister bemühten.

 

Aber:

Der Vorname des Neugeborenen ist zu dieser Zeit noch nicht bekannt. Er wird erst bei der Taufe des Kindes erstmals öffentlich. Getauft wird in der Regel eine Woche nach der Geburt; Mutter und Kind sind längst wieder in ihrem Dorf (Ngoye ist für 40 Dörfer zuständig). Die Rückkehr auf die Gemeinde für den Eintrag ist eher sekundär für die Eltern.

 

Die Hebamme ist bemüht, allen Müttern den Eintrag ans Herz zu legen, damit ihr Kind nicht später erhebliche Nachteile im Leben hat.

 

Dabei wollen wir sie mit unserer Aktion unterstützen:

 

Wenn Mutter und Kind zur ersten Impfung in die Krankenstation kommen, erhalten sie von der Krankenstation Babykleider, sofern sie die Geburtsurkunde vorweisen können. Dies als zusätzlichen Anreiz für Ihre Bemühungen um den Eintrag ins Geburtenregister.

 

Die Babykleider haben wir hier in der Schweiz gesammelt und mit unserem letzten Container nach Ngoye bringen lassen. Mit der Aktion lassen wir nicht einfach die Kleider nach dem Giesskannen-Prinzip verteilen, wir erwarten dafür die beschriebene Gegenleistung der Mütter.

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Unser Container ist in Ngoye eingetroffen (3. Dezember 2020)
 

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ENDLICH!

Nach nervenaufreibenden Wartezeiten ist unser Container endlich in der Gemeinde Ngoye eingetroffen. Wir sind erleichtert.

 

In diesem Frühjahr/Sommer konnte der Container nicht versandt werden, weil wegen COVID19 der Hafen von Dakar geschlossen war. Schlussendlich hat der von Hiob International Steffisburg BE beladene Container via Basel und Rotterdam im Frühherbst die Schweiz verlassen. Der Transport bis nach Dakar verlief planmässig. Aber dann begann die Warterei. Woran es schliesslich gelegen hat, dass der Container so lange im Hafen von Dakar war, ist für uns noch nicht ganz nachvollziehbar: Hat es dem Container so gut dort gefallen, dass er nicht weitertransportiert werden wollte? Haben die senegalesischen Beamten so Freude an einem Schweizer Container gehabt, dass sie ihn noch eine Weile jeden Tag besichtigen wollten? Oder lag es doch am Regierungswechsel im Senegal und der damit verbundenen Untätigkeit der Beamten für die Erteilung der Einfuhrsteuer-Befreiung? Zumal im Container keine Schmierstoffe waren, dafür aber

 

  • Materialien für die Abdichtung des Flachdachs der Geburtenstation von Ngoye

  • Solaranlage mit Speicher neuester Bauart für die Krankenstation Nogye

         (Die Montage-Arbeiten erfolgen vor Ort von Schweizer Spezialisten, sobald es wieder möglich ist,

         in den Senegal zu reisen)

  • Medizinisches Mobiliar für «unsere» Station Ngoye sowie für eine benachbarte neu gebaute und von den Dorfbewohnern selbst finanzierte Geburtenstation in Batal (v.a. Spitalbetten)

  • Babykleider für unsere Aktion «Geburtsurkunde für die Neugeborenen in Ngoye» [mehr dazu in einem unserer nächsten Artikel an gleicher Stelle]

  • Nähmaschinen und Stoffe für eine Nähschule auf dem Land

  • übrige Hilfsgüter, auch für eine befreundete schweizerisch-senegalesische Hilfsorganisation aus Zumikon ZH.

 

An dieser Stelle danken wir allen Sponsoren/Spendern/Spenderinnen für deren grosse Hilfe:

 

besonders den Firmen Streule+ Alder Rorschach / Contec AG, Uetendorf / Tilag.ch / Hiob International / Emil Egger AG, St. Gallen / bosch.ch. Danke auch dem Kiwanis-Club Rorschach-Sulzberg für die grosszügige Spende sowie allen Privatpersonen, die uns mit Geld- oder Sachspenden unterstützt haben.

 

Wir danken auch «unserem Mann vor Ort», Rahim Sall, der die Arbeiten für die Einfuhr, den Transport des Containers nach Ngoye und die Verteilung der Hilfsgüter organisierte. Diesmal war es auch für ihn besonders arbeitsintensiv.

 

senegalhilfe.ch

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COVID-19 und senegalhilfe.ch (8. Oktober 2020)
 

Obwohl das Virus im Senegal offiziellen Statistiken zufolge sich nicht so stark ausbreitete wie beispielsweise in Europa, litt und leidet die Bevölkerung immer noch schwer unter den wirtschaftlichen Folgen von Covid19. Die inzwischen wieder gelockerten Massnahmen der Regierung haben die Menschen hart getroffen. Lange Zeit hatten viele Leute kein Einkommen mehr, da die meisten Taglöhner-Jobs wegbrachen. Vom milliardenschweren Lebensmittel-Hilfsprogramm des Staates konnten nicht alle bedürftigen Familien profitieren.

 

Schon zeitig in diesem Frühjahr hat unser Verein vier uns näherstehende Krankenstationen unterstützt beim Kauf von zusätzlichen Desinfektionsmitteln und Basis-Medikamenten. In einer Nähschule auf dem Land bestellten wir (als Beschäftigung der Lehrtöchter) Stoffmasken zur Abgabe an Bedürftige (Wir berichteten bereits darüber an dieser Stelle in vorherigen Artikeln.).

 

Von unserer Lebensmittel-Aktion profitierten hauptsächlich arme Familien in den Dörfern oder deren Umgebung unserer Krankenstationen. An dieser Stelle danken wir allen unseren Kontaktpersonen für die grosse Arbeit für die Bestellung und die Verteilung der Lebensmittel-Kits oder Reissäcke. Herzlichen Dank auch an alle Spender hier in der Schweiz, welche uns ermöglichten, die Not vieler Familien zu lindern.

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Dass die Lebensmittel-Verteilung vor allem in grösseren Dörfern oder in Stadtnähe nur nachts erfolgen sollte (Nachbarn), haben wir bereits vor ein paar Jahren selber erfahren müssen…

 

 

 

 

 

Der Vorstand

senegalhilfe.ch

 

Herbst-Arbeitsaufenthalt im Senegal

Den von uns für diesen Herbst geplanten Arbeitsaufenthalt müssen wir wegen Covid19 verschieben. Eine Einreise in den Senegal ist für uns Europäer noch verboten. Nur mit einer Sonderbewilligung als NGO-Vorstands-Mitglieder wäre es möglich gewesen, ins Land zu kommen. Aber wir wollen eine allfällige Quarantänepflicht im Senegal nicht riskieren.

 

So sind wir für die Erledigung aller Arbeiten im Zusammenhang mit dem Schulanfang unserer geförderten Jugendlichen und mit unserem neuen Container (ist zur Zeit unterwegs, nächstens mehr darüber hier auf der Website) auf einen Spezial-Effort unserer Kontaktpersonen vor Ort angewiesen.

 

Aber schwierige Zeiten bedingen grössere Herausforderungen für alle.

 

Wir werden sie zusammen meistern!

Anschaffung von Laptops für Lernende

Herzlichen Dank für die grosszügige Spende  (9. Juni 2020)

Aufgrund unseres Jahresberichtes hat sich ein grosszügiger Spender anerboten, für die Anschaffung von Laptops für sich in Ausbildung befindende Jugendliche Fr. 3'000.00 zu spenden.

 

Diese Spende kam gerade zur rechten Zeit, weil wegen der Coronakrise bei einigen Lernenden – vor allem in den Abschlussklassen – das Home-Schooling eingeführt wurde. So durften wir insgesamt acht "Compis" verschenken. Sechs SchülerInnen erhielten einen Laptop. Zudem konnten zwei Computer für die Krankenschwestern-Schule angeschafft werden. Zuvor verfügte die Krankenschwestern-Schule zwar über einen Informatik-Raum – jedoch fehlten brauchbare Computer für den Unterricht.

 

Der Vorstand von Senegahlife.ch bedankt sich im Namen der von der Spende profitierenden Jugendlichen ganz herzlich für diese sehr grosszügige Spende.

 

 

 

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Herstellung und Gratis-Abgabe von Stoffmasken

Präventionsmassnahmen betr. Corona-Virus  (6. Mai 2020)

Herzlichen Dank!


Der Vorstand

senegalhilfe.ch

Eine Missionsstation in einem Dorf ausserhalb der Stadt Thiès führt unter anderem eine Nähschule. Dort absolvieren junge Frauen während drei Jahren eine Ausbildung mit Zertifikationsabschluss.

 

In jüngster Zeit hat die Nähschule ihr Produkte-Sortiment ausgeweitet. Zur besseren Auslastung werden neu auch Stoffmasken zum Schutz vor Covid-19-Ansteckungen hergestellt.

 

Damit die Schule in diesen schwierigen Zeiten besser ausgelastet ist, haben wir die Herstellung von solchen Schutzmasken in Auftrag gegeben.

 

Diese Masken werden vor Ort an mittellose Familien und an Kranke gratis abgeben.

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Die Produktion der Schutzmasken läuft auch Hochtouren.

Schwierige Zeiten auch im Senegal

Auch im Senegal steht wegen des Corona-Virus vieles still.  (28. März 2020)

Auch im Senegal steht wegen des Corona-Virus vieles still; die wirtschaftlichen Aktivitäten sind zum Erliegen gekommen. Ein- und Ausreise ins/aus dem Land sind nicht mehr möglich. Die Schulen sind geschlossen, ebenso die örtlichen Wochenmärkte seit zwei Wochen. Es gibt bei fast keiner Familie mehr grössere Lebensmittelvorräte zu Hause. Die Leute haben Angst vor dem Ungewissen.

 

Obwohl die Virus-Welle den Senegal noch nicht so erreicht hat wie Europa, möchten wir "unsere" drei Krankenstationen in Ngoye, Boulal und Peykouck mit Notfallmaterial (Desinfektionsmittel, Flüssig-Seifen, Masken) aufrüsten. Ebenso stellen wir Geld von unserer letztjährigen "Mentos-Aktion" zur Verfügung, damit sie den Stock an Notfall-Medikamenten zur Abgabe an mittellose Patienten erhöhen können.

 

Im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten möchten wir auch Lebensmittel-Kits (Reis, Öl, Zucker, Hirse) finanzieren. Ein 50 kg Sack Reis und einen 5-Liter-Kanister Öl kostet im Landesinnern 21000 CFA oder rund CHF 36.-- . Die Verteilung an die Familien, die es am nötigsten haben, machen unsere Bekannten vor Ort.

Herzlichen Dank!


Der Vorstand

senegalhilfe.ch

 

Mit einer Spende auf unser Bankkonto bei der St. Galler Kantonalbank (IBAN-Nummer CH21 0078 1622 2692 9200 0 / Vermerk: "Corona-Virus-Aktion") unterstützen Sie uns, damit wir etwas für die örtliche Bevölkerung tun können, die im Moment sich selbst überlassen ist.

Weitere Informationen

Am 28. März 2020 ist in der NZZ der Artikel "Corona ist für viele Senegalesen lebensbedrohlich - auch ohne Infektion" erschienen. Den Artikel finden Sie HIER.

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Hygiene-Instruktion am 27. März 2020 in Boulal

Herzlichen Dank!


Der Vorstand

senegalhilfe.ch

Poste de Santé in Ngoye

Die Renovationsarbeiten für den Bloc medicin sind vollendet. Der renovierte Bloc wurde in Betrieb genommen (Stand 20. Januar 2020):

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Rückblick

Noch vor wenigen Monaten befand sich der Bloc medicin vor Beginn der Renovationsarbeiten in einem baulich sehr schlechten Zustand und präsentierte sich wie folgt:

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Der Vorstand

senegalhilfe.ch

Bericht über die Projektreise
vom September/Oktober 2019

21. Oktober 2019

 

 

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Der von unserem Verein finanzierte Maternité-Nebau (Geburtenabteilung) der Krankenstation in Ngoye

Bericht über die Projektreise
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n der ersten Woche stand vor allem die Bezahlung der Schulkosten für die von uns geförderten jungen Senegalesen für das neue Schuljahr 2019/2020 auf dem Programm.

 

In der zweiten Woche waren wir in einer Gruppe von 6 Personen unterwegs; ein Ehepaar war zum ersten Mal im Senegal, um die junge Frau zu treffen, deren Ausbildung sie finanzieren, aber auch um Land und Leute kennen zu lernen.

 

Höhepunkt für uns alle war die Einweihung des von unserem Verein finanzierten Maternité-Neubaus (Geburtenabteilung) in der Krankenstation Ngoye.

Der ausführliche Projektreisebericht kann nachfolgend als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Der Vorstand
senegalhilfe.ch

"Unser" Container mit medizinischem Mobiliar und Material aus der Schweiz ist in der Poste de Santé in Ngoye eingetroffen.

(Stand 8. September 2019)

Nebst dem Neubau der Geburtenstation und der Renovation des Blocs médecin ist die Ausstattung der Krankenstation mit Mobiliar sowie medizinischen Einrichtungen der dritte Teil unseres Projekts "PdS Ngoye".

 

Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass Sachen, die im Senegal hergestellt werden können, nicht von der Schweiz in Container in den Senegal gebracht werden sollten. Es ist ein wirtschaftlicher Unsinn und gefährdet die einheimischen Betriebe; von Entwicklungshilfe kann nicht mehr gesprochen werden.

 

Bei "Hiob International" in Steffisburg BE sind wir für das "von uns benötigte Mobiliar/Material aus zweiter Hand" fündig geworden. Aus ihrem riesengrossen Lager konnten wir unsere Sachen auslesen. Das Personal von Hiob hat für uns auch den Transport des Materials nach Dakar vorbildlich organisiert. Herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle. Weil noch etwas Platz im Container war, konnten wir auch "unsere" Sachen wie z.B. Verbandsmaterial, Babykleider für Neugeborene in Ngoye, Stoff und Nähmaschine für eine Schneiderinnen-Schule etc. mitgeben.

 

Für uns nervig und für unseren Projektleiter im Senegal sehr zeitintensiv war allerdings die Aufgabe, den Container vom Hafen durch den Zoll nach Ngoye zu bringen. Die dortigen Mühlen der staatlichen Behörden und des Zolls mahlen sehr langsam. Aber wie heisst es so schön:

 

Ende gut, Alles gut! Und danke Rahim auch an dich für deinen Einsatz.

 

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Poste de Santé in Ngoye

Die Bauarbeiten für den Bloc maternité (Geburtenabteilung) kommen voran.

Eindrücke aus der Bauphase:

(Stand 12. August 2019)

 

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Poste de Santé Boulal

29. Juni 2019

Mit einer feierlichen Zeremonie wurden die von unserem Verein finanzierten medizinischen Einrichtungen am 29. Juni 2019 in Boulal übergeben (siehe auch unter "Was wir tun // Poste de Santé Boulal".

Als Repräsentant unseres Vereins nahm Rahim Sall, Thiès, an der Übergabe-Zeremonie teil.

 

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Poste de Santé in Ngoye

Die Bauarbeiten für den Bloc maternité (Geburtenabteilung) kommen voran.

Eindrücke aus der Bauphase:

(Stand 17. Juni 2019)

 

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Poste de Santé in Ngoye,

Grundsteinlegung am 8. März 2019

11. März 2019

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung am Frauentag vom letzten Freitag wurde mit dem Neubau des Blocs maternité (Geburtenabteilung) begonnen.

 

Wie üblich im Senegal war dies Anlass für ein Fest, an dem, wie könnte es auch anders sein, einige Redner "vom Wort ergriffen wurden". Anwesend war nebst der Bevölkerung von verschiedenen Dörfern auch der Landrat, der Bürgermeister und der Imam von Ngoye, der Arzt aus dem nahegelegenen Bambey, Krankenpfleger und Hebammen von Nogye und aus der Umgebung sowie unser Projektleiter Rahim Sall sowie Ousmane von unserem General-unternehmer E.D.C. Thiès.

 

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Hocherfreut hat unser Vorstand die Nachricht vom Baubeginn zur Kenntnis genommen. Wir hoffen auf einen unfallfreien Bauverlauf und auf qualitativ gute Arbeiten.

 

Der Vorstand

senegalhilfe.ch